Wo zahlt man in der Schweiz am wenigsten Steuern?
Bei gleichem Einkommen können zwei Schweizer Steuerzahler doppelt so viel Steuern zahlen — allein abhängig von Kanton und Gemeinde. Hier zahlt man am wenigsten, und so senken Sie die Rechnung.
1. Drei Steuerebenen
Ihre Einkommenssteuer besteht aus der direkten Bundessteuer (schweizweit gleich), der Kantonssteuer und der Gemeindesteuer. Kanton und Gemeinde wenden je einen «Steuerfuss» auf einen kantonalen Grundtarif an. Dieser Steuerfuss erzeugt die enormen Unterschiede von Ort zu Ort.
2. Die günstigsten Kantone (und Gemeinden)
An der Spitze der günstigsten Kantone: Zug, Schwyz, Nidwalden, Luzern und Uri. Am anderen Ende gehören Genf, Waadt, Bern und Neuenburg zu den teuersten. Doch der Kanton ist nicht alles: einige Gemeinden sind für ihre tiefe Steuer berühmt, etwa Freienbach und Wollerau (SZ) oder Baar und Walchwil (ZG).
| Freienbach (SZ) | 8'344 CHF |
| Zug (ZG) | 10'009 CHF |
| Zürich (ZH) | 15'888 CHF |
| Genf (GE) | 20'626 CHF |
| Lausanne (VD) | 22'269 CHF |
| Bern (BE) | 22'957 CHF |
Geschätzte Jahressteuer für eine alleinstehende Person, 100'000 CHF steuerbares Einkommen (Bund + Kanton + Gemeinde, 2026).
🧾 Vergleichen Sie Ihre Gemeinde mit 2110 anderenLohn eingeben und sehen, wo Sie am wenigsten zahlen →3. Die Gemeinde zählt so viel wie der Kanton
Innerhalb desselben Kantons kann der Unterschied zwischen der günstigsten und der teuersten Gemeinde mehrere tausend Franken pro Jahr betragen. Vor einem Umzug — oder einem Immobilienkauf — lohnt sich der Vergleich der Zielgemeinde mit ihren Nachbarn: über eine Karriere summiert sich das auf Zehntausende Franken.
4. Umziehen ist nicht die einzige Lösung: Abzüge
Bevor Sie die Gemeinde wechseln, nutzen Sie die Abzüge, die Ihr steuerbares Einkommen direkt senken: Einzahlungen in die Säule 3a, Einkäufe in die Pensionskasse (2. Säule), Hypothekarzinsen und Liegenschaftsunterhalt, Kinderbetreuungskosten. Oft bringt die Optimierung der Abzüge mehr — und schneller — als ein Umzug.
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