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Grenzgänger-Nettolohn in Genf: was bleibt wirklich übrig?

Veröffentlicht am 29. Mai 2026 · Lesezeit 5 Min.

Ein Schweizer Bruttolohn klingt traumhaft, aber zwischen Sozialabzügen, Quellensteuer und Wechselkurs: was bleibt einem Grenzgänger wirklich netto?

1. Die Sozialabzüge

Zuerst vom Brutto abgezogen, schweizweit gleich: AHV/IV/EO 5,3 %, Arbeitslosenversicherung 1,1 % (bis 148'200 CHF/Jahr), NBU und BVG (2. Säule, altersabhängig). Total ~13 bis 17 % vor Steuern.

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2. Quellensteuer: Genf ist ein Sonderfall

Genf erhebt die Quellensteuer in der Schweiz, je nach Familiensituation. Dagegen wenden 8 Kantone (Waadt, Wallis, Bern, Jura, Neuenburg, Basel-Stadt, Basel-Landschaft, Solothurn) das Abkommen von 1983 an: dort werden Sie in Frankreich besteuert, ohne Schweizer Abzug.

3. Der 13. Monatslohn

Der Lohn wird oft in 13 Monatslöhnen ausbezahlt. Rechnen Sie jährlich, dann durch 13 für Ihre reale Monatszahlung.

4. Der Wechselkurs CHF → EUR

In Franken bezahlt, in Euro ausgegeben: der Kurs (und die Bankmarge, 1-2 %) schmälert Ihre Kaufkraft.

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Beispiel: 8'000 CHF brutto/Monat in Genf (ledig)

Brutto jährlich (×13)104'000 CHF
– Sozialabzüge (~15 %)– 15'600 CHF
– Quellensteuer GE (~11 %)– 11'440 CHF
Geschätztes Jahresnetto≈ 76'960 CHF
⚠️ Informativer Artikel, keine Finanz- oder Steuerberatung. Sätze und Regeln ändern sich; prüfen Sie Ihre Situation mit einer Fachperson oder amtlichen Quellen.